Zum 27.01.2026 um 17.30 Uhr eröffnen wir im Foyer des Kreishauses Husum (Marktstraße 6) die Wanderausstellung:

Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute

Rechtsextreme Überzeugungen werden in Deutschland wieder verstärkt offen geäußert. Auch Gewalttaten von rechts nehmen bedrohlich zu. Die Ausstellung „Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute“ gibt den Betroffenen rechter Gewalt eine Stimme und beleuchtet zugleich die Akteure und Netzwerke alter und neuer Nazis. Sie zeigt Entwicklungen über Jahrzehnte hinweg – ebenso wie Formen von Gegenwehr aus Gesellschaft und Politik.

Zur Eröffnung am 27. Januar 2026 führt Kurator Lennart Onken in die Ausstellung ein. Im Anschluss – um 20.00 Uhr – zeigt der Filmklub Husum als separate Veranstaltung im Kino Center Husum den Film „Die Möllner Briefe“ (kostenpflichtig). Der Film erzählt vom Überleben nach dem rassistischen Brandanschlag von 1992 in Mölln und von einer Solidarität, die jahrzehntelang ungehört blieb. Es wird deutlich, wie wichtig es ist, den Stimmen der Betroffenen Raum und Sichtbarkeit zu geben.

Die Ausstellung wurde von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte entwickelt und ist bis zum 24. Februar 2026 im Foyer des Kreishauses zu sehen.