KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing

Erinnern und Handeln

Mitteilungen

Aussetzen der Führungen

Aufgrund der aktuellen Situation in Bezug auf Corona werden wir bis auf Weiteres keine Führungen anbieten. Das betrifft vor Allem die freien Führungen an den Sonntagen. Ein individueller Besuch der Gedenkstätte ist natürlich weiterhin möglich. Wir danken für Ihr...

Erstes Modul zu “Mehr als Vergangenheit”

Am vergangenen Wochenende fand das erste von insgesamt vier Modulen unserer neuen Multiplikator*innen-Schulung Mehr als Vergangenheit statt. An zwei intensiven Arbeitstagen haben wir uns mit verschiedenen Aspekten der Gedenkstättenarbeit auseinandergesetzt....

Neues altes Bahngleis an der Gedenkstätte

Ein aktuelles Projekt rund um die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing ist die Rekonstruktion eines Bahngleises. Ein Gleisabschnitt der historischen Bahnverbindung Husum-Flensburg wird am südlichen Lagereingang verlegt. Besonders dem Engagement unseres Guides Günther...

@husumschwesing bei Instagram

Wir freuen uns, mit der KZ-Gedenkstätte jetzt auch bei Instagram vertreten zu sein. Wir wünschen uns, dort noch mehr in den Austausch über die Gedenkstätte und ihre Themen zu kommen. Schaut gerne vorbei und folgt uns!

“So etwas darf nie wieder passieren!”

Am Haus der Gegenwart auf der KZ-Gedenkstätte hängt eine Tafel, auf der Besucher*innen Nachrichten und Gedanken festhalten können. Wir möchten einige dieser Kommentare hier teilen, weil sie zum Nachdenken anregen, Trauer ausdrücken oder schlicht Fassungslosigkeit auf...

Besuchsangebote

Führungen

Regelmäßige Führungen finden in der Zeit von Ostern bis zum Volkstrauertag jeden Sonntag um 15:00 Uhr durch ehrenamtliche Guides statt. Diese sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Darüber hinaus bieten wir auf Nachfrage Führungen an, bitte wenden Sie sich hierfür an 04841 – 8973103 oder gedenkstaette@nordfriesland.de.

Bildungsangebote

Als Ergänzung zu den Führungen bieten wir Gruppen die Möglichkeit, sich in Seminaren und Workshops vertiefend mit dem Themenfeldern Ausgrenzung, Abwertung, Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus auseinanderzusetzen.

In den auf die jeweiligen Gruppen und ihren Interessen und Bedarfen ausgerichteten Bildungsangeboten sind die Auseinandersetzungen mit der heutigen Gesellschaft, ihren Abwertungen und Ungerechtigkeiten Möglichkeiten, die eigene Rolle und Verantwortung für unsere Gesellschaft und Demokratie zu reflektieren und diskutieren.

Audioguide

Der Rundgang mithilfe des Audioguides umfasst zehn Stationen. Der Audioguide ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Dänisch, Französisch, Niederländisch und Polnisch erhältlich. Er ist zum einen über Geräte hörbar, die im Haus der Gegenwart ausgeliehen werden können. Zum Anderen steht er online (Wahlweise auch als Download) zur Verfügung und kann über mitgebrachte mobile Geräte vor Ort gehört werden.

Die Inhalte des Audioguides stehen auch in gedruckter Form als Lesefassung zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Broschüre mit weiteren Informationen.

Sollten am Haus der Gegenwart keine Broschüren mehr vorrätig sein, wenden Sie sich bitte an: 04841 – 8973103

Digitale Angebote

Rundgang

Angelehnt an die Führungen und den Audioguide werden hier einzelne Orte der Gedenkstätte und des ehemaligen Konzentrationslagers vorgestellt. An insgesamt zehn Stationen (1-10) werden das ehemalige Lager und Häftlinge sowie Personal vorgestellt.

Ausstellung

Die Aussenausstellung vor dem Haus der Gegenwart ist jederzeit frei zugänglich. Sie bietet vertiefende Informationen zu Aspekten des ehemaligen Lagers und zu der Gednekstätte.
Hier können die Inhalte (11-20) digital erfahren werden.

Haus der Gegenwart

„Wie soll man mit schweren Verletzungen von Menschenrechten umgehen – justiziell, in der Erinnerung und mit Blick auf ähnliche aktuelle Fälle?“

Das Haus der Gegenwart bietet die Möglichkeit, sich vertiefend und gegenwartsbezogen mit dieser und weiteren Fragen und Denkansätzen zum Umgang mit der NS-Vergangenheit und der heutigen Gesellschaft auseinander zu setzen.

„Nationalsozialismus, KZ Husum-Schwesing…

Aus dieser Geschichte
– kann man nichts –
– muss man etwas –
lernen!“

Darüber hinaus regen drei weitere Thementafeln dazu an, sich mit den Komplexen „Verfolgung von (Kriegs-) Verbrechen“, „Weiterleben mit der Geschichte“ und „Handlungsspielräume“ zu beschäftigen, jeweils mit zahlreichen Thesen und Fragen. Ein Ziel ist es, meinungs- und fragenorientiert Geschichte und Gegenwart miteinander zu verknüpfen. Auf diese Weise sollen Gespräche gefördert und Denkanstöße, kritische Zugänge und Diskussionen ermöglicht werden.

Mitmachen

Wir verstehen die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing als einen Ort, der einen positiven und produktiven Beitrag zur heutigen Gesellschaft und Demokratie beiträgt. Dabei sind wir offen für Anregungen und Engagement aus der Gesellschaft und möchten es ermöglichen, sich als Einzelperson oder Gruppe einzubringen.

Besonders das Haus der Gegenwart bietet die Möglichkeit, eigene Bildungsveranstaltungen durchzuführen.

Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, nach einer Schulung durch unsere Mitarbeiter*innen, Führungen auf der Gedenkstätte anzubieten.

Wir stehen für Anfragen gerne zur Verfügung: gedenkstaette@nordfriesland.de oder über das Kontaktformular.

9 + 13 =

Projekte

#Lichter-gegen-Dunkelheit

Am 27.1.2020 haben wir uns an der bundesweiten Aktion #Lichter-gegen-Dunkelheit beteiligt. 75 Jahre nach Kriegsende und damit dem Ende der Schreckensherrschaft des NS-Regimes haben zahlreiche Gedenkstätten und Erinnerungsorte mit Licht auf damalige und heutige gesellschaftliche Dunkelheiten aufmerksam gemacht.

In Husum-Schwesing haben wir mit Unterstützung der 1./FlaRakGrp 26 der Bundeswehr in Husum das Mahnmal, das Stelenfeld, die Namenstafeln sowie weitere Orte der Gedenkstätte beleuchtet. Dazu haben wir ins Haus der Gegenwart eingeladen und einerseits einige Akteur*innen der Gedenkstätte vorgestellt, andererseits den interessierten Besucher*innen eine Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch angeboten.

#Lichter-gegen-Dunkelheit

Am 27.1.2020 haben wir uns an der bundesweiten Aktion #Lichter-gegen-Dunkelheit beteiligt. 75 Jahre nach Kriegsende und damit dem Ende der Schreckensherrschaft des NS-Regimes haben zahlreiche Gedenkstätten und Erinnerungsorte mit Licht auf damalige und heutige gesellschaftliche Dunkelheiten aufmerksam gemacht.

In Husum-Schwesing haben wir mit Unterstützung der 1./FlaRakGrp 26 der Bundeswehr in Husum das Mahnmal, das Stelenfeld, die Namenstafeln sowie weitere Orte der Gedenkstätte beleuchtet. Dazu haben wir ins Haus der Gegenwart eingeladen und einerseits einige Akteur*innen der Gedenkstätte vorgestellt, andererseits den interessierten Besucher*innen eine Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch angeboten.

Mehr als Vergangenheit

Zusammen mit der ebenfalls in Nordfriesland gelegenen KZ-Gedenkstätte Ladelund verfolgen wir das Ziel einer historisch-politischen Bildungsarbeit, die einen Bezug zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellt. Dafür sollen im Rahmen des dreijährigen Bundesprojekts „Mehr als Vergangenheit“ Multiplikator*innen aus- und weitergebildet werden. Start des Projektes ist 2020. In enger Kooperation mit der Nordsee Akademie in Leck soll ein Programm entwickelt werden, in dem diese die Möglichkeit erhalten, Gedenkstättenarbeit innovativ zu denken und von einer breiten und theoretisch fundierten Basis aus historisch-politische und gegenwartsbezogene Bildungskonzepte für die Arbeit an Gedenkstätten zu entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Thematisierung und Einbeziehung aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen in der Bildungsarbeit liegen.

„Mehr als Vergangenheit“ ist ein Kooperationsprojekt der KZ-Gedenkstätten Ladelund und Husum-Schwesing sowie der Nordsee Akademie in Leck. Es wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Förderprogramms „Jugend erinnert“. Weitere Förderer sind der Beauftragte für politische Bildung des Landes Schleswig-Holstein und die Bürgerstiftung schleswig-holsteinische Gedenkstätten (BGSH).

Themenheft 09 – Kulturakademie

Temahæfte 09 – Kulturakademi

Kulturakademie

Im Rahmen der Kulturakademie, einer deutsch-dänischen Lernplattform, wurde ein Themenheft „Menschenrechte und Lagerhaft“ entwickelt, das Lehrerinnen und Lehrer zur Vor- und Nachbereitung eines Besuchs der Gedenkstätte im Unterricht nutzen können.

09 Themenheft: Menschenrechte und Lagerhaft

Das Themenheft dient zur Vor- und Nachbereitung eines Besuchs des Frøslevlejrens Museum und der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing und eignet sich für die Klassenstufen 8-10. Das Heft enthält Material zur Beschäftigung mit den Themen Menschenrechte, nationalsozialistische Lager und Erinnerungskultur im Schulunterricht. Der Gegensatz von Menschenrechten einerseits, Entrechtung, Verschleppung und Lagerhaft andererseits bildet den roten Faden des Themenheftes. Die Schulklassen nähern sich den historischen Orten Frøslev und Husum-Schwesing anhand der persönlichen Geschichte eines Mannes, der nacheinander in beiden Lagern gefangen war. Die Menschenrechte werden so der Geschichte und Nachgeschichte der Deportation aus Dänemark nach Deutschland gegenübergestellt.

Lagerhaft

Die Lager in Frøslev und Husum-Schwesing wurden beide 1944 errichtet, allerdings unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen. Das Lager in Frøslev entstand nach langen Verhandlungen mit der deutschen Besatzungsmacht, um Deportationen dänischer Staatsbürger*innen in deutsche Konzentrationslager zu vermeiden. Ca. 12.000 dänische Gefangene durchliefen in der Periode von August 1944 bis Mai 1945 das Frøslev-Lager. Husum-Schwesing diente nur drei Monate, von September bis Dezember 1944, als Außenlager des Hamburger Konzentrationslagers Neuengamme. Insgesamt waren in der Zeit 2.600 Gefangene dort untergebracht. Männer aus vielen europäischen, von den Deutschen besetzten Ländern wurden unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten und mussten Zwangsarbeit leisten. Im Gegensatz zum Lager in Frøslev starben mehr als 300 Gefangene in Husum-Schwesing. Die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing wurde 1987 eröffnet und mehrmals erweitert. Frøslevlejrens Museum, das es bereits seit 1969 gibt, wurde 2001 eine nationale Gedenkstätte Dänemarks.

Kulturakademie

Im Rahmen der Kulturakademie, einer deutsch-dänischen Lernplattform, wurde ein Themenheft „Menschenrechte und Lagerhaft“ entwickelt, das Lehrerinnen und Lehrer zur Vor- und Nachbereitung eines Besuchs der Gedenkstätte im Unterricht nutzen können.

09 Themenheft: Menschenrechte und Lagerhaft

Das Themenheft dient zur Vor- und Nachbereitung eines Besuchs des Frøslevlejrens Museum und der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing und eignet sich für die Klassenstufen 8-10. Das Heft enthält Material zur Beschäftigung mit den Themen Menschenrechte, nationalsozialistische Lager und Erinnerungskultur im Schulunterricht. Der Gegensatz von Menschenrechten einerseits, Entrechtung, Verschleppung und Lagerhaft andererseits bildet den roten Faden des Themenheftes. Die Schulklassen nähern sich den historischen Orten Frøslev und Husum-Schwesing anhand der persönlichen Geschichte eines Mannes, der nacheinander in beiden Lagern gefangen war. Die Menschenrechte werden so der Geschichte und Nachgeschichte der Deportation aus Dänemark nach Deutschland gegenübergestellt.

Lagerhaft

Die Lager in Frøslev und Husum-Schwesing wurden beide 1944 errichtet, allerdings unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen. Das Lager in Frøslev entstand nach langen Verhandlungen mit der deutschen Besatzungsmacht, um Deportationen dänischer Staatsbürger*innen in deutsche Konzentrationslager zu vermeiden. Ca. 12.000 dänische Gefangene durchliefen in der Periode von August 1944 bis Mai 1945 das Frøslev-Lager. Husum-Schwesing diente nur drei Monate, von September bis Dezember 1944, als Außenlager des Hamburger Konzentrationslagers Neuengamme. Insgesamt waren in der Zeit 2.600 Gefangene dort untergebracht. Männer aus vielen europäischen, von den Deutschen besetzten Ländern wurden unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten und mussten Zwangsarbeit leisten. Im Gegensatz zum Lager in Frøslev starben mehr als 300 Gefangene in Husum-Schwesing. Die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing wurde 1987 eröffnet und mehrmals erweitert. Frøslevlejrens Museum, das es bereits seit 1969 gibt, wurde 2001 eine nationale Gedenkstätte Dänemarks.

Themenheft 09 – Kulturakademie

Temahæfte 09 – Kulturakademi

Kontakt/Impressum

Die Gedenkstätte ist jederzeit offen zugänglich.

KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing
Engelsburg 10
25813 Schwesing

Anfragen richten Sie bitte an:

Kreis Nordfriesland
Fachdienst Kultur
König-Friedrich V.-Allee
Schloss vor Husum
25813 Husum
04841 – 89730
gedenkstaette@nordfriesland.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Dr. des. Janine Doerry

Pädagogischer Mitarbeiter:
Philipp Cordts

Verantwortlich für den Inhalt der Seiten

ist:

Kreis Nordfriesland
Johanna Jürgensen
König-Friedrich V.-Allee
Schloss vor Husum
25813 Husum
stiftung@nordfriesland.de
04841-89730

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