April 1945: Die Wehrmacht lässt das Kriegsgefangenen-Arbeitskommando Nr. 1192 in Hamburg Groß Borstel räumen. Mehr als 750 polnische Soldaten müssen nach Husum marschieren. Dort werden sie in Baracken des ehemaligen KZ-Außenlagers Husum-Schwesing untergebracht. Von den Ereignissen zeugen das Kriegstagebuch eines deutschen Soldaten und mehr als vierzig Interviews mit ehemaligen polnischen Kriegsgefangenen. Es geht um Zwangsarbeit und Selbstbehauptung, ein Verbrechen kurz vor Kriegsende, Befehl und Gehorsam…

Das Team der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing präsentiert neue Forschungsergebnisse.

Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing in Kooperation mit dem Speicher Husum e.V. am 18. Januar 2026 um 15 Uhr.