Ausgerichtet vom Netzwerk Digital History and Memory sowie der KZ-Gedenkstätte Neuengamme fand Anfang Juli das 5. RememBarcamp in Hamburg statt. Mehr als 60 Mitarbeitende aus bundesweiten Gedenkstätten und weiteren Institutionen kamen zusammen, um sich über digitale Erinnerungsarbeit auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Das Besondere am Barcamp ist, dass die Teilnehmenden das Programm selbst gestalten. In zahlreichen Sessions wurden aktuelle Projekte, Herausforderungen und Ideen diskutiert – von Künstlicher Intelligenz in der Bildungs- und Archivarbeit über Social Media und Resilienz bis hin zu digitalen Bildungsformaten. Wir haben selbst eine Session angeboten, in der es um Game Jams in der Erinnerungskultur ging. Dabei haben wir die Erfahrungen von unserem Game Jam im Februar geteilt und haben darüber gesprochen, wie ergebnisoffene Bildungsformate nachhaltig wirken können und welche Chancen und Herausforderungen dabei bestehen.

Das RememBarcamp war eine bereichernde Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, neue Impulse für die Arbeit in der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing mitzunehmen und das bundesweite Netzwerk der digitalen Erinnerungsarbeit weiter auszubauen.

Fotos: Mittelbach-Fotografie