Anfang der 1980er-Jahre konnte oder wollte sich viele nicht mehr an das KZ-Außenlager Husum-Schwesing erinnern. Aus dieser Situation heraus gründete sich eine Arbeitsgruppe zur Erforschung der Konzentrationslager in Nordfriesland. Sie forschte zur Geschichte der Außenlager Husum-Schwesing und Ladelund, nahm Kontakt zu ehemaligen Häftlingen auf und organisierte Veranstaltungen mit ihnen.
Die Erinnerung an die Opfer des KZ-Außenlagers Husum-Schwesing und die Aufarbeitung seiner Geschichte wurden unter anderem durch ihre Initiative als kulturpolitische Aufgabe etabliert.
Die Anregung dieser Arbeitsgruppe, hier eine Gedenkstätte einzurichten, führte nach langen Verhandlungen mit Kreis und Land schließlich dazu, dass 1987 ein Mahnmal erbaut und eingeweiht wurde. Seitdem wurde die Gedenkstätte schrittweise ausgebaut.

In den Jahren 2015 bis 2017 hat die Stiftung Nordfriesland, die zwischenzeitlich die Trägerschaft der Gedenkstätte übernommen hatte, die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing konzeptionell überarbeitet und baulich erweitert. Am 28. April 2017 wurde die Gedenkstätte in ihrer heutigen Form neu eröffnet.