Das Außenlager Husum-Schwesing

Die Häftlinge aus dem Außenlager Husum-Schwesing mussten Panzerabwehrgräben ausheben. Sie kamen am 25. September und 19. Oktober 1944 mit zwei großen Transporten aus dem KZ Neuengamme; insgesamt haben hier etwa 2.600 Häftlinge gearbeitet.
Auf den Baustellen leisteten die Häftlinge des Lagers Schwerstarbeit; viele wurden nach kurzer Zeit krank. Die Zahl der arbeitsunfähigen Häftlinge stieg bis Ende November auf über 700 an. Bis zur Auflösung des Lagers am 27. Dezember 1944 starben in Husum-Schwesing mindestens 297 Häftlinge.
Ein zweites Außenlager zum Bau von Panzerabwehrgräben befand sich südlich der dänischen Grenze, in Ladelund. Am 1. November 1944 verlegte die Lager-SS 1.000 Häftlinge aus dem KZ-Außenlager Husum-Schwesing dorthin.

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