KZ-Gedenkstätten

Die im April 2017 eingeweihte Außenausstellung der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing. Im Hintergrund steht eine geführte Gruppe an den Überresten der Küchenbaracke. 30. April 2017

Die ersten KZ-Gedenkstätten entstanden bereits in den 1950er-Jahren. Dabei ging die Initiative nahezu immer von ehemaligen KZ-Häftlingen aus. Sie forderten einen Ort, an dem sie den ermordeten Mithäftlingen gedenken konnten.
Ab Anfang der 1980er-Jahre entstanden in vielen Städten Bürgerinitiativen aus Empörung über die vergessenen Orte des NS-Terrors. Sie setzten sich dafür ein, dass dort Gedenkstätten eingerichtet werden.
Heute übernehmen Gedenkstätten viele Funktionen. Sie sind mit ihren Ausstellungen Orte der Dokumentation und Information, sie sind Räume des Lernens und der Begegnung und sie sind nach wie vor Gedenkorte.

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